Unser Pädagogisches Konzept:

 

In unserem Haus dürfen Kinder Kinder sein!!

Hier können die Kinder Träumen Wünschen und Phantasien nachgehen, an Angeboten teilnehmen, hier können sie alleine, in kleinen Gruppen oder in der altersgemischten Gesamtgruppe tätig sein. Die Kinder können schöpferisch und natürlich auch körperlich aktiv sein. Sie können Fragen stellen, Antworten finden und ihren Wissenshunger stillen.

 

Hier spüren sie Liebe, Wärme und Geborgenheit, hier wird jedes Kind in seiner Persönlichkeit angenommen und respektiert. In unser Haus sollen die Kinder jeden Tag gerne kommen und uns noch lange in guter Erinnerung behalten.

In unserem pädagogischen Alltag arbeiten wir nach dem Orientierungsplan Baden-Württemberg. Dabei handeln wir situationorientiert und legen Wert auf die Sozialerziehung.

 

 

Die Basis unserer pädagogischen Arbeit ist der situationsorientierte Ansatz:

 

  • "Ausgangspunkt ist die Lebenssituation der Kinder. Was für die Kinder wichtig ist, wird durch Beobachtungen herausgefunden und dann z.B. im Team zusammen getragen, erörtert und in Kinderkonferenzen besprochen und dann zusammen mit den Kindern beschlossen und geplant."

 

  • "Kinder lernen in realen Lebenssituationen, in einem anregungsreichen Umfeld" Kinder gestalten ihre Situation in der KiTa aktiv mit

 

  • "Kinder gestalten ihre Situation in der KiTa aktiv mit"

 

  • "Erzieherinnen sind Lehrende und Lernende zugleich"

 

  • "Kinder erkunden ihre Welt spielerisch"

 

  • "Die pädagogische Arbeit beruht auf einer offenen Planung und auf den unterschiedlichsten Projekten"

 

  • "Kinder lernen voneinander und lernen miteinander. Kinder brauchen eine überschaubare Gemeinschaft. Sie ist für die kindliche Entwicklung von großer Bedeutung. Vorteilhaft sind altersgemischte Gruppen. Die Gruppe bietet den Kindern eine große Auswahl an Kontakt- und Erfahrungsmöglichkeiten. Kinder lernen in Gruppen ihre Interessen, Wünsche und Bedürfnisse in ein Verhältnis zur sozialen Gemeinschaft zu setzen und regen sich gegenseitig an. Dabei lernen sie, wie man einander zuhört, wie man sich gegenseitig achtet, Grenzen einhält und Konfliktsituationen friedlich löst. Die Erzieherinnen geben dabei Hilfestellung."

 

  • "Durch ständig wechselnde und neue Spiel- und Bewegungsangebote werden die Kinder aktiv miteingebunden um sie so zu fordern und in ihrer Entwicklung zu fördern."

 

Aus dem Leben gegriffen.....

 

Ein kleiner Junge ist gerade in die Schule gekommen. Eines Tages sagt die Lehrerin: ,, Heute wollen wir zeichnen und malen.’’ ,,Toll’’, denkt der Junge, denn er liebt es, Löwen, Tiger, Vögel, Kühe, Eisenbahnen und Boote zu malen. Der kleine Junge holt seine Buntstifte aus der Tasche und beginnt zu malen. Aber die Lehrerin sagt:,, Halt! Ich zeige dir, wie du’s machen sollst!’’ Und sie beginnt eine Blume an die Tafel zu malen. Sie ist rot mit einem grünen Stängel. ,,Jetzt bist du dran’’, sagt die Lehrerin. Der kleine Junge schaut sich die Blume der Lehrerin an. Dann wirft er einen Blick auf seine eigenen Blumen, die ihm viel besser gefallen- aber er sagt nichts. Er nimmt einfach ein neues Blatt Papier und malt eine Blume, die genauso aussieht, wie die, die seine Lehrerin ihm gezeigt hat. Eine rote Blume mit einem grünen Stängel.

Eines Tages kommt eine neue Lehrerin in die Klasse. Sie sagt:,, Heute wollen wir zeichnen und malen.’’ ,,Toll’’, denkt der Junge und wartet auf Anweisungen der Lehrerin. Aber die Lehrerin sagt nichts, sondern geht einfach umher und unterhält sich mit den Kinder. Sie fragt den kleinen Jungen:,, Was wirst du heute malen?’’ ,,Ich weiß nicht’’, sagt der Junge, ,,Was soll ich den malen?’’ ,,Was immer du willst’’, sagt die Lehrerin. ,,Es würde doch keinen Spaß machen, wenn alle das Gleiche malen, oder?’’ Der kleine Junge entscheidet sich für eine Blume. Sie ist rot und hat einen grünen Stängel.
(Yew Kam Keong, Mitglied des ,,Next- Generation- Roundtable’’, Welt des Kindes 4/2000)